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Besonders am Herzen liegt mir momentan dieses Schmuckstück.

Ein Leben für die Kunst: Das Viertel der Maler

Ein Maler in Paris. Farbe, Form, Komposition, Textur. Jeden Tag dieselbe Routine, eingekleidet in das Elend, das mit dem Künstlerdasein unter Hunderten anderen, ebenso kunstfertigen und möglicherweise ebenso talentierten Künstlern, einhergeht. Man lebt gemeinsam und dabei doch allein, denn die anderen Künstler sind Chimären – Freunde, Konkurrenten, Rivalen. Obsessiver Arbeitsdrang und die geringe Hoffnung, irgendwann doch noch entdeckt zu werden, sind es, die den Stilllebenmaler weitermachen lassen. Aufgebrochen wird dieses triste Leben nur durch die Besuche in den Cafés am Montparnass, in denen sich die Künstler tummeln, meist ohne sich einen einzigen Kaffee leisten zu können. Man sucht nach Käufern, nach Galeristen, nach Frauen, die das eigene Elend kurzfristig ertragbar machen. Doch wenn man sie schließlich findet, diese prekäre Anerkennung, auf die man so lange gewartet hatte, dann dreht es sich alsbald weiter, das Rad der Fortuna – und es wird klar, wie flüchtig der Ruhm, der Erf…

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